Welches Springseil ist das Beste? 

Objektiv hat jedes Springseil seine Vor- und Nachteile und dient einem bestimmten Zweck. Der Anwendungsbereich ist also entscheidend. Schauen wir uns unterschiedliche Seilarten genauer an:

- Beaded Ropes: Bestehen aus einer Nylonkordel auf die 2,5cm lange Plastik-Glieder aufgefädelt sind. Sie sind der Allrounder unter den Springseilen, etwas schwerer als andere Seile, wodurch eine bessere Seilkontrolle möglich ist, knickfrei und können aufgrund ihres Designs jahrelang halten.

- PVC Ropes: Bestehen aus einem ungebrochenen PVC Seil, das optimalerweise mit einem Nylonkern ausgestattet ist. PVC Seile sind etwas leichter als Beaded Ropes und drehen deshalb schneller. Die höheren Geschwindigkeiten gehen dabei zu Lasten der Seilkontrolle. PVC Seile sind der optimale Einstieg in Speed-Training, weil ultraleichte Kabel-Seile am Anfang kaum zu kontrollieren sind.

- Cable Ropes/Speed Ropes: Wurden für Speed-Training und Wettkämpfe entwickelt. Sie werden ausschließlich in Disziplinen verwendet in denen es um Maximale Sprungzahlen auf Zeit geht. Speedropes sind für Tricks absolut ungeeignet.

- Heavyropes: Springseile mit Gewichten werden von Profis gelegentlich eingesetzt um höhere Belastungen auf Zeit zu kreieren. Die Verletzungsgefahr beim Verwenden von Heavyropes bei hoher Intensität ist groß. Der Stress für Handgelenke, Ellenbogen und Schultern ist hoch, weshalb Heavyropes nur mit Vorsicht und in Maßen eingesetzt werden sollten. Dass schwere Springseile dabei helfen Muskeln aufzubauen, ist leider ein Mythos.

- Langseile: Extra lange Springseile werden vor allem in Gruppendisziplinen verwendet, wo mehrere Personen sich Seile teilen. So zum Beispiel beim Double Dutch oder Wheel.